URSSAF-Zwang: 15 Tage zur Einspruchsfrist (Anleitung)
Eine URSSAF-Zwangsvollstreckung zu erhalten, bedeutet einen Countdown von 15 Tagen. Sie ist der Akt, der eine Nachforderung in eine vollstreckbare Forderung verwandelt. Die Goldene Regel lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ignorieren Sie niemals einen Zwang, und legen Sie innerhalb der Frist Einspruch ein.
Dieser Artikel ist Teil des Dossiers URSSAF-Kontrolle: Der Arbeitgeberleitfaden. Vorheriger Schritt: die Mahnung.
Was ist ein Zwang?
Der Zwang (art. R.133-3 und L.244-9 CSS) wird von dem Direktor der URSSAF ausgestellt, wenn die Mahnung ohne Wirkung geblieben ist. Mangels Einspruch hat sie die Wirkung eines Urteils und ermöglicht die Zwangsvollstreckung.
15 Tage: Die Frist, die man nicht verpassen darf
Der Einspruch muss innerhalb einer Frist von 15 Tagen ab der Zustellung oder Mitteilung eingelegt werden (art. R.133-3 CSS). Es handelt sich um eine kurze und zwingende Frist.
DAIRIA-Tipp: Überprüfen Sie bei Erhalt unbedingt die Art der Zustellung (durch Gerichtsvollzieher oder per Einschreiben) und das genaue Datum – es ist das Datum, das die Frist in Gang setzt. Eine unregelmäßige Zustellung kann den Beginn verzögern oder sogar neutralisieren.
Die vollständige Verfahren nachstellen
Ein wirksamer Einspruch beschränkt sich nicht auf den Zwang. Stellen Sie die gesamte Kette nach:
- Gab es eine regelmäßige vorherige Mahnung? Ohne diese ist der Zwang fehlerhaft (art. R.244-1 CSS).
- Sind die Angaben im Zwang vollständig (art. R.133-4 CSS)?
- Ist die dreijährige Verjährung (art. L.244-3 CSS) für die geforderten Beträge gewahrt?
Ein Fehler im Vorfeld (MED „konservativ“, falscher Empfänger, Überschreitung der Verjährung) wirkt sich auf den Zwang aus und kann ihn zum Fall bringen.
Einspruch verfassen
Der Einspruch wird beim Gericht (Sozialgericht) eingelegt. DAIRIA-Strategie: Sichern Sie bereits bei Empfang der Zwangsvollstreckung die Frist durch einen begründeten Einspruch, auch wenn Sie später nachbessern. Es ist besser, innerhalb von 15 Tagen einen konservativen Einspruch einzulegen, als nach Fristablauf eine perfekte Argumentation vorzutragen.
Schwarzarbeit: verstärkte Wachsamkeit
Im Bereich der Schwarzarbeit (art. L.8222-1 und L.8222-2 des Arbeitsgesetzbuches) erfordern die finanziellen Solidarpunkte und die Erhöhung eine umso schnellere Verteidigung.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Einspruchsfrist gilt? 15 Tage ab der Zustellung (art. R.133-3 CSS).
Was passiert, wenn man den Zwang ignoriert? Er wird endgültig und vollstreckbar: ignorieren Sie ihn niemals.
Worauf bezieht sich der Einspruch? Regelmäßigkeit des Verfahrens UND Berechtigung der Forderung.
Geschrieben und überwacht von Guillemette Watine, Anwältin, ehemalige Inspektorin für Streitigkeiten bei der URSSAF, verantwortlich für die URSSAF-Abteilung von DAIRIA Rechtsanwälte.
Nächster Schritt → Einspruch bei der Kommission für gütliche Rechtsmittel (CRA)